Ich garantiere für NICHT gleichbleibende Qualität



Jeder Weinbauer weiß es, jeder Weintrinker schätzt es, und alle erkennen es an: Beim Wein ist kein Jahrgang wie der andere. Was für den Weinbau selbstverständlich ist, gilt natürlich genauso für andere Früchte, die man konserviert. Der Boden, die Sorte, jede Wetterphase haben einen großen Einfluss auf das Ergebnis.

Was ist zu tun?

 Der Zeitpunkt der Verarbeitung wird alleine von der Frucht bestimmt, darauf muss man sich einlassen. Während der Herstellung bildet sich jede Handlung in Form von Geschmack ab, denn der Geschmack ist im Kern der Hinweis auf die während des Wachstums und der Verarbeitung entstandenen Substanzen. Substanzen, die wir zu uns nehmen und aus denen wir letztendlich bestehen.

Es spielt eine so große Rolle, welche Produktionsform für die Herstellung gewählt wird. Auf jeden Fall keine, die auf abstrakten Normen beruht und auf Effizienz getrimmt ist. Das vergiftet momentan unsere gesamte Lebensmittelproduktion.



Ich plädiere für eine Produktionsform, die sich in hoher Selbstverantwortlichkeit um die Qualität ihrer Produkte kümmert, und nicht durch unzählige Vorschriften reglementiert und zur Wirtschaftlichkeit gezwungen wird. Sie soll angetrieben sein von einer Liebe zu den „unbekannten Konsumenten“, die und deren Leben ja das Ziel von Produktion ist.